Haus der Geschichte in Bonn

Für die politische Kultur in Deutschland und für die Integration in diese politische Kultur ist das Kennenlernen der deutschen Geschichte sehr wichtig. Um die entscheidenden Wendepunkte der Zeitgeschichte lebensnah zu erleben, ist ein Besuch im Haus der Geschichte in Bonn eine hervorragende und nachahmenswerte Idee. Das Haus der Geschichte in Bonn ist mit ca. 100.000 Besuchern im Jahr eines der meistbesuchten Museen der Bundesrepublik Deutschland. Das Leben und der Alltag der Menschen stehen im Zentrum der Dauerausstellung und erzählen ‚unsere Geschichte‘ , die deutsche Geschichte nach 1945.

Eine Gruppe aus Kempten mit Neueinwanderern aus Syrien, Eritrea, Somalia, Mali, Mazedonien, Aserbaidschan und Philippinen hat diesen Schritt gewagt. Sie wurde von Professor Dr. Harald Biermann (Vertreter des Präsidenten) und Dr. Monika Röther (Referentin des Präsidenten) empfangen. Thomas Schlinkmann führte die Einwanderer durch die Ausstellung und beantwortete zahlreiche Fragen. Zu den emotionalsten Momenten des Rundgangs gehörte das Entdecken eines Flüchtlingsbootes. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit den Gastgebern hat man auch die Sonderausstellung über deutsche Mythen nach 1945 angeschaut. Das Fachprogramm wurde durch einen Spaziergang durch das politische Bonn abgeschlossen. Die Finanzierung übernahmen die Lions in Kempten und die Schule Deutsch lernen im Haus International.

Das Team des Haus Geschichte freut sich, wenn weitere Gruppen aus den kommunalen Beiräten diesem Beispiel folgen.

Im letzten Jahr wurde der Ausstellungsteil, der den Zeitraum von den achtziger Jahren bis in die Gegenwart abbildet, vollkommen neu gestaltet und bietet seinen Besuchern und Besucherinnen ein einmaliges Erlebnis.

Informationen für Besucher finden Sie hier: Haus der Geschchichte