Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI)

Kooperationsprojekt “Zeitzeuginnen des 60 Jahre Anwerbeabkommens mit der Türkei”

Im Oktober 2021 jährt sich das deutsch-türkische Anwerbeabkommen zum 60. Mal. Über 850.000 Arbeitskräfte aus der Türkei kamen nach Deutschland. Das ungefähr jeder fünfte von ihnen eine Frau war, ist wenig bekannt. Ein Teil davon kehrte nach einigen Jahren wieder zurück in ihre Heimat. Diejenigen, die geblieben sind, holten ihre Familien nach oder gründeten hier eine. Nach und nach wurde dadurch Deutschland, ihr neues Zuhause, ihre zweite Heimat.

Mobilität und Migration prägen die gesellschaftliche Entwicklung, in Deutschland wie weltweit. Dadurch bewegen sich nicht nur Menschen, sondern auch ihre Lebensentwürfe und Geschichten. So hat auch diese Generation von Einwandererinnen das Alltagsleben in unterschiedlichsten Bereichen verändert und prägt noch heute unsere Gesellschaft.

In einem Kooperationsprojekt wollen der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat und die Konrad-Adenauer-Stiftung, die vielfältigen und individuellen Erfahrungen von türkeistämmigen Frauen beleuchten, die im Zuge des Anwerbeabkommens damals, zum Teil allein und auf sich gestellt, aufbrachen und hier schließlich ein neues Leben aufbauten.

Sie sind im Rahmen des Anwerbeabkommens, als Arbeiterin oder als Familienmitglied nach Deutschland gezogen, und wollen uns an Ihrer Geschichte teilhaben lassen? Dann kontaktieren Sie uns mit einer E-Mail an frauen@bzi-bundesintegrationsrat.de!

Leiten Sie diesen Aufruf sehr gerne auch an Frauen weiter, die uns was zu erzählen haben! Je mehr Stimmen, desto vielfältiger wird das Projekt!