Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI)

NAP-I Treffen: Der BZI fordert eine erleichterte Einbürgerung

Am 15.11.2019 findet im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration die Auftaktveranstaltung zur Bedeutung von Einbürgerung statt.

Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat setzt sich schon seit seiner Gründung vor über 20 Jahren für ein leichteres, humanes und effizientes Einbürgerungsverfahren ein.

Der Zugang zur Staatsbürgerschaft und den damit verbundenen Rechten und Pflichten ist Ausgangspunkt für eine deutsche Einwanderungsgesellschaft mit gerechten Teilhabechancen. Nur durch langfristige Bleibeperspektiven, das Recht auf politische Mitgestaltung und die Anerkennung der Leistungen von Migrant*innen in der deutschen Geschichte und Gegenwart kann ein gleichberechtigtes und gutes Zusammenleben in Deutschland gewährleistet werden. Der Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft muss erleichtert werden, z.B. durch einen generellen Anspruch auf Mehrstaatigkeit sowie niedrigschwellige und ausreichend finanzierte Beratungs- und Begleitungsangebote im Einbürgerungsverfahren.

Der Vorsitzende des BZI, Memet Kilic, nimmt an der NAP-I Veranstaltung teil und erklärt:

 „Die erleichterte Einbürgerung, begleitet von Einbürgerungskampagnen, ist unverzichtbar für eine gelungene Integration von Zuwanderern und deren Nachkommen. Wir begrüßen es sehr, dass die Bundesregierung sich mit einem Nationalen Aktionsplan dazu positioniert.“

Wir freuen uns auf eine produktive und bereichernde Auftaktveranstaltung.

Mehr über die Positionen des BZI erfahren Sie hier.