Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI)

BZI-Mitgliedsverband LAKA setzt sich für Vor-Ort-Impfungen ein

Migrant*innen sind mehrfach durch die Covid-19-Pandemie benachteiligt und haben ein höheres Risiko, an Corona zu erkranken. Das zeigt ein Bericht des Mediendienst Integration vom 10.06. zum aktuellen Forschungsstand über Diskriminierungen migrantischer Menschen während der Corona-Zeit. Daher ist die Forderung vom Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen, Impfkamagnen gegen Covid-19 auszubauen, umso bedeutender. Gerade in sozio-ökonomisch benachteiligten Stadtteilen sind mobile Impfteams notwendig, denn nach der Einführung von Einschränkungen und Lockdowns stieg die Inzidenzrate in einkommensschwachen Stadtteilen weiter, während sie in den wohlhabenderen Gegenden zurückging. Der LAKA sagt deshalb in seiner Pressemitteilung:

„“Der Einsatz der mobilen Impfteams und die dezentralen Impfungen müssen auch in den kommenden Monaten
fortgesetzt werden, damit möglichst viele Menschen eine Impfung erhalten“, betont Kerim Arpad. Der
LAKA ruft deswegen die Landesregierung und die Kommunen auf, bereits jetzt Vorkehrungen zu
treffen, damit die dezentralen Impfungen auch in den Sommermonaten fortgesetzt und ausgebaut
werden können.“

Die komplette Pressemitteilung des LAKA Baden-Württemberg gibt es hier.