Diskussionsveranstaltung „Leben & Arbeiten – EU-Einwanderer in Deutschland”, in Berlin

Kurz vor den Europawahlen lud die Staatsministerin Akteure*innen aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaft zu einer Veranstaltung in der  Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland ein.

Nach den Grußworten von Richard Kühnel (Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland) und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz diskutierten in der ersten Runde Marta Neüff (Vorsitzende des Polnischen Sozialrats), Dr. Gerhard Timm (Freie Wohlfahrtspflege) und Andreas Oehme (Westdeutscher Handwerkskammertag) über “Ankommen in Deutschland – und dann…?”.

Der BZI Vorsitzender diskutierte bei der zweiten Sitzung “Gesellschaftlich und politisch integriert in 2040?” mit Katarina Niewiedzial (Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration), MdB Dr. Katja Leikert und Dr. Christian Pfeffer-Hoffmann (Minor).

Im Mittelpunkt der Ausführungen von Fischer stand einerseits, dass Europa Mut braucht und sich der Zukunft zuwenden muss, andererseits die Darstellung der wichtigen Rolle der Integrationsbeiräte und Migrant*innenorganisationen beim Gelingen der Integration. Außerdem betonte er, dass man dringend ein Wahlrecht für alle hier lebenden Menschen braucht, um die Ungerechtigkeiten des heutigen Dreiklassenwahlrechts zu vermeiden. Die Lebensbedingungen der EU-Zuwanderer und die Auswirkungen auf die Herkunftsländer waren auch zentrale Themen. Die Moderation wurde von Angela Elis übernommen.

Bild Quelle: Vertretung EU-Kommission Berlin, 2019

Den Bericht zur Veranstaltung auf der Seite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zu lesen Sie hier.